von Marc
Wer ist hier Freund und wer ist Korrupt?
Ben Affleck und Matt Damon sind im Grunde immer Garanten für einen guten Film und so dachten wir, mit The Rip kann man nichts falsch machen, da ja beide in diesem Film vorkommen. Lieutenant Dane Durmas, der von Matt Damon gespielt wird arbeitet mit seinem besten Freund Detective Sergeant JD Byrne, der von Ben Affleck gespielt wird, zusammen in derselben Einheit. Der TNT, das Tactical Narcotics Team. Ihr Auftrag, Drogen, Gelder und Korrupte Polizisten auffinden. Durch einen Hinweis ausgelöst, stellt Dane, der die Einheit leitet, ein Team von insgesamt 6 Leuten inklusive ihm selbst zusammen. Sie finden im Haus einer jungen Frau 20 Millionen US Dollar. Von diesem Zeitpunkt an, verhält sich Dane etwas seltsam. Er geht nicht den offiziellen Weg, der beim Fund einer solchen Menge Geld vorgeschrieben ist und macht sich damit verdächtig. Aber auch JD macht sich immer wieder verdächtig und man kann nicht genau erkenne, ob er vielleicht ein Maulwurf in dieser Einheit ist. So besteht der ganze Film daraus, herauszufinden, wer ein guter und wer ein korrupter Cop ist. Letzten Endes führt das zu einigen Überraschungen und einem etwas langen Ende.
Story mit wenig Tiefgang und oberflächlichen Charakteren
Das Storytelling des Films ist nicht das Beste. Einiges kann man vorhersagen, aber es gibt auch Dinge die unvorhersehbar sind. Manche Szenen sind für die Story nicht weiter von Belang und führen uns ins nichts. Die Charaktere sind leider eher oberflächlich gehalten und bieten wenig Charakterentwicklung und noch weniger Tiefgang, was wir von Filmen mit dem Freundespaar Affleck und Damon so nicht gewohnt sind. Die weiteren Charaktere, haben noch weniger Tiefgang und könnten durch jeden anderen ersetzt werden, da diese auch keine große Backstory im Film erhalten. Und wenn doch, dann hat diese Backstory keine Relevanz für den Film. Die Kameraarbeit ist nicht spektakuläres und bietet wenig überraschende Schnitte. Insgesamt ist The Rip ein Film, den man sich mal ansehen kann, aber man sollte nicht zu viel erwarten. Der Film bestätig, dass, was Matt Damon vor einiger Zeit in einem Podcast sagte, dass Filme nur noch so produziert werden, dass man, auch wenn man einen Second Screen bedient, nichts mehr verpassen kann. Schade, denn hier wäre deutlich mehr drinnen gewesen.
Was haltet ihr von dem Film? Kann er euch überzeugen? Lasst es und doch wissen. Schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört euch Folge 100 im Streamkaffee an. Viel Spaß wünschen euch euer Jörg und Marc.
Darsteller:
- Matt Damon
- Ben Affleck
- Steven Yeun
- Teyana Taylor
- Sasha Calle
- Catalina Sandino Moreno
- Scott Adkins
- Kyle Chandler
- Lina Esco
Regie:
- Joe Carnahan
Drehbuch:
- Joe Carnahan, Michael McGrale
Filmstudio:
- Netflix
Erscheinungsjahr:
- 2026
Länge:
- 113 Minuten
IMDb:
- 6,9 / 10
Rotten Tomatoes:
- 84 %
Popcornmeter:
- 69 %
Stand 06.05.26
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