The Retirement Plan. Unsere Kritik zum Nicholas Cage Film in John Wick Gewand.
Mit The Retirement Plan versucht der Regisseur Tim Brown einen Film im Stile von John Wick oder auch Nobody zu erzählen. Ein Elite Soldat muss sich durch eine Menge dubioser Typen schlagen, um am Ende den Boss zu besiegen. Nur die Motivation ist in The Retirement Plan eine andere.
Handlung von The Retirement Plan
Jimmy der als Fahrer für den Gangsterboss Donnie tätig ist, stiehlt diesem einen Gegenstand. Damit seine Familie nicht gefährdet ist, sollen die Frau Ashley und seine Tochter Sarah zum Schwiegervater auf die Caiman Islands fliehen.
Beim Vater von Ashley kommt aber zunächst nur die Enkelin Sarah an. Ashley wird von Donnies Leuten geschnappt. Da Donnie aber den Gegenstand zurück will, schickt er seinen Halbbruder und den Schläger Bobo zusammen mit Ashley auf die Caimans. Dort treffen die drei auf den Vater von Ashley, Matt der bereits in Rente ist aber als Special Ops Agent gedient hat. Bei diesem ersten Aufeinandertreffen gelingt Bobo die Flucht, aber er nimmt dabei Sarah mit.
Jetzt müssen Ashley und Matt ihre Differenzen beilegen, um die Tochter und Enkelin wieder zurückzuholen. Das ganz wird noch etwas komplizierter, durch den Boss von Donnie und das FBI hat natürlich auch von etwas mitzureden.
Kritik zu The Retirement Plan
The Retirement Plan wirkt Stellenweiße wie eine Aneinanderreihung von kurzen Clips. Die Story ist nicht besonders Tiefgängig und da der Regisseur Tim Brown dies offenbar erst bei den Dreharbeiten bemerkt hat, hat man noch Element dazugefügt, die es eigentlich nicht gebraucht hätte. Die Schauspielerische Leistung ist ganz ok. Wirklich überzeugen können im Grunde nur Nicholas Cage und Ron Perlman, aber auch die beiden schaffen es nicht, die doch sehr flach gehaltenen Dialoge spannender zu gestalten. Der Schnitt suggeriert teilweise eine Gefahr, oder eine Bedrohung, wo es noch keine gibt. Die Sets sehen zu clean aus, als dass man glauben könnte hier ist an einem Realen Schauplatz gedreht worden.
Produktion, CGI und Inszenierung
The Retirement Plan wirkt leider schon recht früh wie ein B Movie, bei dem das Budget aus ein Paar Snacks bestanden hat. Die Produktion ist für eine Streamingfilm ganz ok und wenn man grade keine Idee hat, was man sich anschauen sollte, und noch etwas Hausarbeit manchen will, dann kann man sich gut und gerne The Retirement Plan anschauen. Den selbst wenn man etwas verpassen sollte, so tut das der Handlung keinen Abbruch. CGI gibt es sehr wenig, aber wenn es dann eingesetzt wird, wirkt es wie CGI aus dem Kaugummiautomaten.
Lohnt sich The Retirement Plan
Wenn man keinen anderen Film sich ansehen will und ein absoluter Nicholas Cage Fan ist, dann sollte man sich den Film ansehen. Aber wenn die Watchlist noch ein paar Perlen parat hat, dann schiebt man diesen Film besser auf den letzten Platz der Wachtslist.
Podcast zur Folge hören
Ihr wollt mehr über The Retirement Plan erfahren und warum wir diesen Film nur bedingt empfehlen können? Dann hört weiter unten, in Folge 118 rein. Hier reden wir detaillierter über die Story und die Protagonisten. Also schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört rein in die neueste Folge Streamkaffee.
Cast und Fakten zum Film
Darsteller:
- Nicholas Cage
- Ashley Greene
- Thalia Campbell
- Ron Perlman
- Jacki Earle Haley
- Ernie Hudson
- Grace Byers
- Lynn Whitfield
- Joel David Moore
- Jordan Johnson-Hinds
- Rick Fox
- Ronnie James Hughes
Regie:
- Tim Brown
Drehbuch:
- Tim Brown
Filmstudio:
- Darius Films
- Joker Films
- Productivity Media
Filmlänge:
- 103 Minuten
Bewertungen:
- IMDb: 5,1/10
- Rotten Tomatoes: 63%
- Popcornmeter: 62%
FSK:
- 16
Stand: 30.08.2026
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