Spider Noir. Unsere Kritik zur Superhelden Serie mit Nicholas Cage.
Spider Noir spielt in einer Alternativen Welt, in der nicht Peter Parker der Held ist, sondern Ben Reilly, der von Nicholas Cage gespielt wird. Das besondere an der Serie ist, dass sie komplett in Schwarz Weiß gedreht wurde und erst im Nachhinein coloriert wurde. Mit Oren Uziel, hat die von Sony produzierte Serie eine Kompetenten Showrunner erhalten, der wissen sollte, wie man eine Serie inszeniert.
Handlung von Spider Noir
Ben Reilly ist Privatdetektiv, der mehr schlecht als recht sein Einkommen bestreitet. Vor 5 Jahren hat Ben seine Frau verloren, wofür er sein Doppelleben als die Spinne verantwortlich macht. Seit dieser Zeit ist die Spinne nicht mehr in Erscheinung getreten. Ein neuer Fall und die Tatsache, dass der Mafiaboss Silverman, der von Brenda Gleeson verkörpert wird, in der Stadt umtriebig ist, zwingen Ben Reilly, die Spinne erneut aus der Wand zu holen.
Kritik zu Spider Noir
Die Serie geht mit dem Noir Stil, definitiv einen neuen, interessanten, aber nicht ganz ungefährlichen Weg. Denn ob Schwarz Weiß heute in der Zeit der Bunten Bilder noch funktioniert? Auf jeden Fall macht die Serie in Schwarz Weiß Spaß und hat ihren ganz eigenen Charme, der sich noch durch 30er Jahre Optik von New York verstärkt. Die Story ist ausgewogen und passt ebenfalls zu den Krimis der 30er Jahre und schafft es einen immer wieder zu überraschen. Nicholas Cage spielt grandios den wenig Erfolgreichen Detektiv, der dem Alkohol nicht ganz abgeneigt ist. Und Brendan Gleeson ist ein würdiger und sehr Charakterstarker Gegner. Dazu kommen noch die Femme Fatal Cat Hardy die von Li Jun Li gespielt wird und der beste Freund von Ben Reilly Robbie Robertson, der von Lamorne Morris gespielt wird. Als ob das nicht bereist ein spannendes Ensemble ist, gesellen sich noch einige Antagonisten dazu, die unter anderem von Jack Huston, Abraham Popoola und von Andrew Lewis Caldwell gespielt werden.
Produktion, CGI und Inszenierung
Die Kulissen von New York sehen alles prächtig aus und auch das CGI kann sich sehen lassen. Verfolgungsjagden, haben den Charme, den man von einer Serie erwartet, die eben in dieser Zeit spielt. Die Inszenierung ist durchweg gelungen und man hat mit der Serie seinen Spaß. Auch wenn die Story ab und an etwas schwächelt. Sony beweist mit Spider Noir, dass sich doch Superhelden können, denn nach den letzten Pleiten, waren die Hoffnungen in die Serie gespalten. Dennoch ist diesem ein Passables Stück Serienkunst gelungen.
Lohnt sich Spider Noir
Ihr mögt keine Krimis, Schwarz Weiß ist sowieso nicht euer Ding. Die 30er Jahre sind lahm und Mafiabosse haben euch noch nie interessiert. Dann noch eine Spinne, wie öde. Die Serie wird wohl nichts für euch sein.
Aber ihr mögt all das und wollt den Superhelden von Sony noch einmal eine Chance geben. Nicholas Cage ist für euch ein ein Eliteschauspieler und Alternative Welten sind für euch faszinierend, dann wird euch die Serie sicherlich gefallen.
Podcast zur Folge hören
Ihr habt Lust in die Welt von Spider Noir einzutauchen, dann hört weiter unten, in Folge 114 rein. Hier reden wir detaillierter über die Story, die Protagonisten, und den Schwarz Weiß Effekt und all das tun wir mit unserem Gast, Mario von Filmframe & Streamscreen.
Schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört rein in die neueste Folge Streamkaffee.
Cast und Fakten zum Film
Darsteller:
- Nicholas Cage
- Karen Rodriguez
- Brendan Gleeson
- Lamorne Morris
- Li Jun Li
- Jack Huston
- Abraham Popoola
- Andrew Lewis Caldwell
- Amy Aquino
- Michael Kostroff
Showrunner:
- Oren Uziel
- Steve Lightfoot
Filmstudio:
- Sony
- Amazon MGM Studios
Folgenlänge:
- 30-40 Minuten
Bewertungen:
- IMDb: 8,1/10
- Rotten Tomatoes: 91%
- Popcornmeter: 93%
Stand: 30.07.2026
Besucht gerne Mario bei Filmframe & Streamscreen
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