Glennkill: Ein Schafskrimi. Unsere Kritik zum ungewöhnlichen Whodunnit Film.
Auch diese Woche kommen wir nicht umhin, über eine Buchverfilmung zu sprechen. Glennkill: Ein Schafskrimi wurde von der Autorin Leonie Swann geschrieben und im August 2005 veröffentlicht. Es war das Erstlingswerk der 1975 in Dachau geborenen Autorin und hatte direkt so viel Erfolg, dass Amazon MGM sich dachte, ein toller Stoff zum Verfilmen.
Handlung von Glennkill: Ein Schafskrimi
Schäfer George Hardy (Hugh Jackman) liebt seine Schafe und liest ihnen jeden Abend einen Krimi vor. Eines Tages wird George tot vor seinem Wohnwagen aufgefunden und der Örtliche Polizist vermutet direkt einen Natürlichen Tod dahinter. Die Schafe sehen, dass sofort anders. Allen voran Lily, die als das schlaueste Schaf der Herde gilt und Mopple. Da Schafe aber nicht selbst ermitteln können, helfen sie Officer Tim Derry (Nicholas Braun) dabei auf die Richtigen Schlüsse zu kommen.
Kritik zu Glennkill: Ein Schafskrimi
Glennkill: Ein Schafskrimi ist im Stile der Klassischen Whodunnit Filme gedreht worden und lädt die ganze Familie zu miträtseln ein. Dabei bekommen wir als Zuschauer nicht alle Fakten direkt präsentiert und müssen den Schafen bei ihrer Suche nach dem Täter folgen und wie Officer Derry, die Puzzleteile zusammenfügen. Dabei fällt das schön geschriebene Drehbuch auf und die Dialoge der Schafe, die für den nötigen Humor sorgen. Hugh Jackman spielt hier nur eine Nebenrolle, was aber nicht stört. Denn die Stars des Films sind eindeutig die Schafe. Im Film ist nicht nur der Mord ein Thema, sondern auch Einsamkeit und Mut. Der Film lässt sich gut mit kleineren Kindern schauen und die FSK 6 Freigabe gibt das auch klar her.
Produktion, CGI und Inszenierung
Die ganze Produktion ist sehr liebevoll gestaltet. Kleine Details, geben einem sofort das Gefühl, man sei in einem kleinen Dorf in England. Die Landschaft sieht dementsprechend schön aus und verstärkt das Gefühl. Die Stars, die Schafe sehen, obwohl sie komplett aus der CGI Welt kommen, durchweg glaubwürdig aus. An der ein oder anderen Stelle, kann man sehen, dass hier oder da etwas nicht stimmt, was aber jammern auf hohem Niveau ist. Die Synchronisation der Schafe ist das besondere Highlight. Denn mit Anke Engelke und Bastina Pastewka, hat man sich großartige Stimmen dazugeholt, die den Schafen noch einmal mehr Humor verpassen, wodurch der Film zu einem Familienfilm wird. Inszenatorisch ist das ein durchweg schöner Film, in dem auch die Menschlichen Schauspieler ihr Handwerk verstehen.
Lohnt sich Gelnnkill: Ein Schafskrimi?
Wer gerne rätselt und sich Film ihm Stile von Agatha Christie und Hercule Poirot anschaut, der wird hier seinen Spaß haben. Die Sicht der Schafe bietet für das Genre noch einmal eine ganz neue Perspektive.
Podcast zur Folge hören
Ihr wollt mehr über Glennkill: Ein Schafskrimi erfahren? Dann hört weiter unten, in Folge 121 rein. Hier reden wir detaillierter über die Story und die Protagonisten. Also schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört rein in die neueste Folge Streamkaffee.
Cast und Fakten zum Film
Darsteller:
- Hugh Jackman
- Tosin Cole
- Hong Chau
- Nicholas Galitzine
- Molly Gordon
Regie:
- Kyle Balda
Drehbuch:
- Craig Mazin
- Leonie Swann (Autorin des Romans)
Filmstudio:
- Amazon MGM Studios
- Lord Miller
- Three Strange Angels
Filmlänge:
- 109 Minuten
Bewertungen:
- IMDb: 7,4/10
- Rotten Tomatoes: 95%
- Popcornmeter: 96%
FSK:
- 6
Stand: 20.09.2026
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