von Marc
Ein Lehrer und ein Stein, so schwer kann kein Rocky sein
Mit dem Buch Der Marsianer, hat Andy Weir bereits bewiesen, dass er großartige Geschichten schreiben kann. Auch der Film war ein voller Erfolg. Jetzt haben sich die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller einem weiteren Roman von Andy Weir angenommen und haben Der Astronaut: Project Hail Mary verfilmt.
In Project Hail Mary begleiten wir den Lehrer Ryland Grace, der von Ryan Gosling gespielt wird, bei dem Versuch, die Erde vor der Bedrohung durch Astrophagen zu retten, die der Erde das Sonnenlicht abziehen würden, was zum Erliegen der Photosynthese führen würde und damit zu Hungersnöten. Dabei bekommt Grace unerwartete Hilfe von einem weiteren Wissenschaftler. Rocky ein Außerirdischer, der die gleiche Mission wie Grace hat, um sein Volk vor den Astrophagen zu retten. Die beiden freunden sich an und suchen gemeinsam nach einer Lösung.
Schöne Story ohne viel Action, ein wenig zu lang geraten
Der Film ist mit 156 Minuten unserer Auffassung nach ein wenig lang geraten. Und ist damit genau diese halbe Stunde zu lang, an der man besser ein Ende gefunden hätte. Trotzdem ist die Story sehr schön erzählt. Man lässt sich sehr viel Zeit für den Aufbau der Charaktere und die Entwicklung der Freundschaft zwischen Grace und Rocky dem Außerirdischen. Zwischen der eigentlichen Story bekommen wir in Flashbacks immer wieder die Geschichte erzählt, warum Grace überhaupt in dieser Situation ist. Die Action des Films hält sich sehr in Grenzen aber bietet in den wenigen Momenten doch einige gelungene Bilder. Herausragen ist die Chemie zwischen Grace und Rocky, von der Project Hail Mary lebt. Mit viel Humor gespickt und großartigen Bildern, bietet vor allem Rocky eine andere Geschichte im Umgang mit Außerirdischen. Rocky, obwohl er kein Gesicht im uns bekannten Kontext hat, schließt man recht schnell ins Herz. Das mag auch daran liegen, dass die Figur durch einen Puppenspieler dargestellt wurde und CGi nur verwendet wurde, um den Puppenspieler zu entfernen. Sehr gut, dass man hier den Oldschool Weg gegangen ist.
Mit 200 Millionen US Dollar, ist der Film kein Leichtgewicht, aber hat bereits zum Zeitpunkt unserer Aufnahme über 421 Millionen US Dollar eingespielt und sollte somit seine Erwartungen erfüllen oder sogar übererfüllen. Uns hat Project Hail Mary gefallen und solche Art von Filmen sind Kunst, die man auf der großen Leinwand sehen, sollte. Wenn ihr die Möglichkeit habt, den Film in Kino zu schauen, ist unser Empfehlung: MACHEN. Was haltet ihr von dem Film? Kann er euch überzeugen? Lasst es und doch wissen.
Schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört euch Folge 97 im Streamkaffee an. Viel Spaß wünschen euch euer Jörg und Marc.
Darsteller:
- Ryan Gosling
- Sandra Hüller
- Milana Vayntrub
- Liz Kingsman
- Orion Lee
- Lionel Boyce
- Ken Leung
Regie:
- Phil Lord, Christopher Miller
Drehbuch:
- Phil Lord, Christopher Miller
Filmstudio:
- Amazon MGM Studios, General Admission, Lord Miller
Erscheinungsjahr:
- 2026
Länge:
- 156 Minuten
Zu sehen:
- Im Kino
IMDb:
- 8,4 / 10
Rotten Tomatoes:
- 95 %
Popcornmeter:
- 96 %
Stand 18.04.26
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