Das Ende der Sterne. Unsere Kritik zum neuen Ridley Scott Film
Nachdem wir uns bereits in der letzten Woche einer Buchverfilmung gewidmet haben, haben wir diese Woche wieder eine im Programm. Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte oder wie er im Original heißt, The Dog Stars, führt uns in eine Welt, in der auf Grund einer Grippepandemie der Großteil der Menschheit verstorben ist. Zombies sind hier nicht das Problem, sondern eher die Einsamkeit, das Überleben und plündernde Gruppierungen.
Handlung von Das Ende der Sterne
Der Großteil der Bevölkerung der Erde ist auf Grund einer Grippepandemie verstorben. Hig (Jacob Elordi) der wie einige wenige immun gegen das Virus ist, hat dabei seine Frau verloren. Zusammen mit seinem Hund Jasper und den Freund Bangley lebt er auf einem Flugplatz, von dem aus er Rundflüge startet, um das Gebiet zu sichern und Vorräte aus der Stadt zu organisieren. Ein Funkspruch bringt ihn dazu, Bangley (Josh Brolin) zu verlassen. Dabei trifft er auf eine junge Frau (Margaret Qualley) und ihren Vater (Guy Pearce), mit denen er fliehen muss, um einer plündernden Gruppe zu entkommen. Ob die drei es schaffen dem Funkspruch zu folgen und ob sie hier ein besseres Leben erwartet, könnt ihr aktuell in Das Ende der Sterne im Kino sehen.
Kritik zu Das Ende der Sterne
Das Ende der Sterne hat eine starke Atmosphäre, man kann die Einsamkeit, die durch die weiten Landschaften dargestellt wird, deutlich spüren. Die Gefahr durch Plünderer ist vorhanden, aber im Gegensatz zu anderen Endzeitfilmen nicht so präsent, als dass ständig das Gefühl von Bedrohung zu spüren wäre. Die Story lässt sich sehr viel Zeit. So viel, dass es teilweise schon quälend lange ist, bis wirklich etwas passiert. Aber trotzdem hat der Film eine gewisse Faszination, denn dem Leben von Hig und Bangley zu folgen ist nicht sehr dramatisch, aber schauspielerisch hervorragend dargestellt. Die Action kommt im letzten drittel des Films nicht zu kurz, wirkt aber teilweise etwas drüber, wenn man den Rest des Films damit vergleicht.
Produktion, CGI und Inszenierung
Die Optik kann sich absolut sehen lassen und da so gut wie kein CGI verwendet wird, ist alles sehr glaubwürdig inszeniert. Die Kulissen tragen ihren Teil dazu bei. Und die ganze Atmosphäre des Films wirkt einfach etwas trostlos. Ridley Scott hat einen Film gedreht, der gegen sein übliches Vorgehen, sehr behebe da her kommt. Wenig Action, doch wenn er sie einsetzt, dann passiert sehr viel. Das Ende des Films hat Ridley Scott anders inszeniert, wie es im Buch stattfindet, was aber, dem Film aber zugutekommt.
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Wer Filme mag, die von Atmosphäre und Bildern leben, in den die Zwischenmenschlichen Themen im Vordergrund stehen, der wird Das Ende der Sterne sicher mögen. Wenn man aber einen Endzeitfilm mit viel Action und schnellen Schnitten erwartet, der sollte sich von diesem Film fern halten, denn all das ist Das Ende der Sterne nicht.
Podcast zur Folge hören
Ihr wollt mehr über Das Ende der Sterne erfahren und warum der Film doch mehr zu bieten hat? Dann hört weiter unten, in Folge 120 rein. Hier reden wir detaillierter über die Story und die Protagonisten und über die Überraschungen des Films. Also schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört rein in die neueste Folge Streamkaffee.
Cast und Fakten zum Film
Darsteller:
- Jacob Elordi
- Josh Brolin
- Benedict Wong
- Margaret Qualley
- Guy Pearce
- Allison Janney
Regie:
- Ridley Scott
Drehbuch:
- Mark L. Smith
- Peter Heller (Autor des Romans)
Filmstudio:
- 20th Century Studios
- Scott Free Productions
Filmlänge:
- 118 Minuten
Bewertungen:
- IMDb: 6,5/10
- Rotten Tomatoes: 40%
- Popcornmeter: 70%
FSK:
- 16
Stand: 12.09.2026
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