von Marc
Willkommen zu Folge 84 im Streamkaffee.
Wieder auf Pandora, viel hat sich nicht geändert
Auf Pandora sind drei Wochen vergangen, seit wir der Familie Sully bei ihrem Kampf gegen die menschlichen Invasoren in The Way of Water gefolgt sind. Jetzt bekommt die Familie weitere Probleme, die gelöst werden müssen. Und als ob das noch nicht genug wäre, hat sich Col. Quaritch noch Hilfe bei einem Einheimischen Stamm geholt, um gegen den Metkayina Clan und die Familie Sully vorzugehen. In Avatar: Fire and Ash, sehe wir wie jedes Familienmitglied mit der Trauer um den verlorenen Sohn und Bruder umgeht. Die größte Sorge für Jake ist der Mensch Spider, der für einige in der Familie dazu gehört, andere sehe in Spider nur den Feind. Die Lösung, wäre ein neuer Aufenthaltsort für Spider. Bei dem Weg dahin wird die Familie getrennt und findet sich in einem wilden Spektakel um einen weiteren Kampf in Pandora, die Transformation von Spider und Erkenntnisse um Kiri wieder. Ob die Familie auch diesen Kampf gewinnen kann, nachdem der letzte bereits so viel Leid und Anstrengung gebracht hat. Kann man gerade in James Cameron´s dritten Teil der Avatar Saga sehen.
Charaktere, die sich nicht weiter entwickeln können und eine fragliche Zusammenführung
Der größte Kritikpunkt im Allgemeinen Kontext im dritten Teil ist sicherlich die Story, die man so jetzt mehrfach auf Pandora gesehen hat. Szenen die wir in Avatar: Fire and Ash sehen, kennen wir so, oder so ähnlich bereits aus Avatar: The Way of Water. Nichtsdestotrotz wirken die Bilder gewaltig und sind noch immer die Benchmark, was 3D Technik angeht. Einige Szene sind sicherlich nur für den 3D Look gedreht worden, haben aber auch im dritten Teil, ihrer Faszination nicht verloren. Die Story an sich ist leider etwas dünn, das liegt sicher daran, dass wir einfach immer wieder der Familie Sully folgen, die im Grunde geflohen sind, um nicht Kämpfen zu müssen, was bereits im zweiten Teil gescheitert ist. Und dann liegt es daran, dass sich die Hauptcharaktere Jake und Neytiri so gar nicht weiter entwickeln. Wie könnten sie auch, für sie ist der Kampf gegen die Invasoren das Wichtigste geworden. Die Zusammenführung der Clans haben wir im ersten Teil bereits gesehen, warum wir diesen Aspekt jetzt noch einmal aufgekocht bekommen, ist nicht so ganz nachzuvollziehen. Denn die Bedrohung war nie Weg, der Fein ist nie vom Planeten verschwunden. Im Gegenteil, der Feind hat sich inzwischen eine riesige Basis gebaut, in der Ressourcen im Überfluss bereit stehen. Also ist eine Zusammenführung der Clans im Grunde nicht nötig, da sie noch immer im Krieg sind. Aber die Szene sah spektakulär aus und sorg für einen weiteren Action Moment.
Entwicklung findet aber statt
Und trotzdem bekommen wir Entwicklung geboten. Denn die Kinder der Sully´s übernehmen so langsam das Ruder der Storyline. Da haben wir zunächst Kiri, die schon in The Way of Water eine besondere Verbindung zu Eywa hatte, die jetzt zur Transformation von Spider führt. Mit ihr bekommen wir sicherlich einen der Hauptcharaktere in eventuell kommenden Teilen. Der zweite Hauptcharakter in Fortsetzungen wird sicher Lo´ak sein, der die Tulkune zum Kämpfen bewegen kann, obwohl diese überzeugte Pazifisten sind. Jake sagt es sogar in einer Szene, dass er allein es war der die Tulkune zum Kampf bewegen konnte. Der Antagonist wird sicherlich der Col. weiter sein, auch wenn er ein weiteres vermeintliches Ende gefunden hat. Aber er ist im Grunde der Perfekte Gegner, da er sich in der Kriegskunst auskennt und mit seiner neuen Verbündeten Varang, sogar die Vorteile der Na´vi auf Pandora nutzen kann. Jake und Neytiri sollten aus diesem Grund in die zweite Reihe treten und den jungen eine Chance geben. Das kann aber nur funktionieren, wenn man neue Wege geht und nicht ein viertes Mal den Kampf der Na´vi gegen die Menschen zeigt.
Der Sound von Avatar: Fire and Ash ist neben der 3D Technik das Erwähnenswerteste. Die Musik und der Sound wird fulminant eingesetzt und lässt die Kinosessel beben, was für einen akustische Spaß, neben der Optik sorgt. Insgesamt ist Avatar: Fire and Ash besser als The Way of Water, auch wenn einige Szene offenbar „Recycelt“ wurden. Aber James Cameron wird sich etwas einfallen lassen müssen, denn eine weiter Story, „die Menchen greifen an und wollen sich nehmen, was sie wollen, währen die Eingeborenen mit Pfeil, Bogen und Eywa dagegen halten“, wird nicht funktionieren. Wir hoffen das Cameron noch ein paar Pfeile im Köcher hat und wir uns bei einer weiteren Fortsetzung über mehr Story unterhalten können.
Was haltet ihr von Avatar: Fire and Ash? Lasst es und doch wissen.
Schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört euch die neueste Folge Streamkaffee an. Viel Spaß wünschen euch euer Jörg und Marc.
Darsteller:
- Sam Worthington
- Zoë Saldaña
- Stephen Lang
- Britain Dalton
- Sigourney Weaver
- Jack Champion
- Oona Chaplin
- Trinity Bliss
- Jamie Flatters
- Cliff Curtis
- Kate Winslet
- David Thewlis
- Bailey Bass
- Filip Geljo
- Duane Evans Jr.
- CCH Pounder
- Edie Falco
- Matt Gerald
- Giovanni Ribisi
- Joel David Moore
- Jemaine Clement
- Brendan Cowell
- Dileep Rao
Regie:
- James Cameron
Drehbuch:
- James Cameron, Rick Jaffa, Amanda Silver
Filmstudio:
- 20th Century Studios
Erscheinungsjahr:
- 2025
Länge:
- 197 Minuten
Zu sehen:
- im Kino
Produktionskosten:
- 400 Millionen US Dollar
Einspielergebnisse:
- Über 1 Milliarde US Dollar
FSK:
- 12 Jahre
IMDb:
- 7,5 / 10
Rotten Tomatoes:
- 92 %
Popcornmeter:
- 94 %
Stand 09.01.26
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