von Marc
Ein Ritter der nicht so aussieht
Ser Duncan der Große, ein Heckenritter, der eher wie ein Bauer mit Schild wirkt, ist unterwegs zu einem Turnier in Ashford. Auf dem Weg dahin trifft er auf den Jungen Egg, der sich ihm anschließt. Beim Turnier angekommen, muss Ser Duncan seine Ritterschaft beweisen und so bei diversen Rittern vorsprechen. Dabei gerät er an einen Targaryen Prinz, der den Tod von Ser Duncan fordert. Nur durch ein Gottesurteil, kann Ser Duncan den direkten Tod verhindern. Jetzt muss er aber sechs Ritter finden, die bereit sind für und mit ihm zu kämpfen. Kann, dass ein gutes Ende nehmen?
Es gibt keine Drachen mehr, aber die braucht es auch nicht
Wir befinden uns in Westeros, nach dem Tanz der Drachen.
Die Serie folgt komplett dem jungen, gutgläubigen, aber herzensguten Ritter Ser Duncan. Der Junge Egg, stellt sich sehr schnell als jemand heraus. Wir bekommen Westeros in einer Zeit gezeigt, in der Drachen nur noch in Erzählungen lebendig sind. In der ein Leben als Ritter ohne Mittel hart ist, aber nicht unmögliche. Die Targaryens haben nach wie vor das sagen und trotzdem sind sie nicht unantastbar, zumindest für eine Zeit. Die Serie lässt sich Zeit für den Aufbau der Hauptcharaktere und deshalb ist das Pacing eher gemütlich. Dennoch wirkt es nicht langweilig und wir bekommen wieder den Game of Thrones Vibe, den wir so lange vermisst haben. Denn damals wurde sich auch viel Zeit für Charakterdarstellung und Entwicklung gelassen.
Besonders Egg und Duncan stehen im Fokus, aber auch Ritter wie Ser Lyonel Baratheon, der uns sehr beeindruckt hat. Die Baratheons waren schon immer ein Adelsgeschlecht, dass es verstand zu feiern. Dazu wirkt Lyonel immer etwas cooler und abgekochter als der Rest. Die Politischen Verwirrungen, die wir aus Game of Thrones kennen, finden hier im kleine statt und sind nicht weniger spannend inszeniert. Einige Verweise auf Erzählungen, die wir bereits kennen bekommen wir immer wieder eingestreut, so dass der Fanservice abliefert, ohne dass es zu aufgesetzt wirkt.
Optisch sieht die Serie Hochwertig aus und die Sets können sich sehen lassen. Die Kostüme wirken durchweg authentisch und die Landschaftsaufnahmen sind gut eingefangen. Die Story ist nicht kompliziert gestaltet aber hat ihren sehr liebevollen Charakter. Fast ein Historiendrama und weniger eine Unterhaltungsshow könnte man über die Serie sagen. Musikalisch werden wir durch einen zurückhaltenden Score begleitet, der sich nie aufdrängt, aber doch immer passend eingesetzt wird.
Uns hat die Serie sehr gut gefallen und aus diesem Grund können wir sie auch empfehlen. Also schaut euch A Knight of the Seven Kingdoms an. Was haltet ihr von der Serie? Kann sie euch überzeugen? Lasst es und doch wissen.
Schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört euch Folge 91 im Streamkaffee an. Viel Spaß wünschen euch euer Jörg und Marc.
Darsteller:
- Peter Claffey
- Dexter Sol Ansell
- Daniel Ings
- Shaun Thomas
- Tanzyn Crawford
- Henry Ashton
- Daniel Monks
- Tom Vaughan-Lawlor
- Rowan Robinson
- Edward Ashley
- Danny Webb
- Ross Anderson
- Danny Collins
- Bertie Carvel
- Sam Spruell
- Youssef Kerkour
- Finn Bennet
- Russel Simpson
- Oscar Morgan
- Steve Wall
- Wade Briggs
- Bill Ward
- Paul Hunter
- Cara Harris
- William Houston
- Chloe Lea
Regie:
- Owen Harris, Sarah Adina Smith
Drehbuch:
- Ira Parker, Martin Parker
Filmstudio:
- HBO
Erscheinungsjahr:
- 2026
Länge der Folgen:
- 30 Minuten
Zu sehen:
- HBO Max
IMDb:
- 8,8 / 10
Rotten Tomatoes:
- 94 %
Popcornmeter:
- 77 %
Stand 06.03.26
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