von Marc
Willkommen zu Folge 62 im Streamkaffee.
Waffenexporteur findet die Erkenntnis.
Tony Stark, gespielt von Robert Downey Junior, Eigentümer der Rüstungskonzerns Stark Industries, stellt in Afghanistan sein neues Raketensystem „Jericho“ vor. Auf dem Rückweg zum Flughafen, wird sein Konvoi von der Terrororganisation „Zehn Ringe“ angegriffen. Tony wird dabei schwer verletzt und wir von den Zehn Ringen gefangen genommen.
Sein Mitgefangener Yinsen, den Shaun Toub spielt, kann Tony retten durch einen Elektromagneten, der durch die Explosion eingedrungene Metallsplitter vom Herzen Tonys fernhalten soll.
Tony soll sein Raketensystem für die Zehn Ringe nachbauen, baut aber mit der Hilfe von Yinsen, zunächst einen kleinen ARK Reaktor und dann eine Rüstung. Yinsen, der sich bei der Flucht von Tony opfert, damit Tony entkommen kann, ringt ihm noch das Versprechen ab, etwas Besseres aus seinem Leben zu machen.
Das und der Umstand, dass sein Geschäftspartner Obadiah Stane der von Jeff Bridges gespielt wird, andere Pläne wie Tony hat, bringen Tony dazu, seine zweite, deutlich verbesserte Rüstung zu bauen, nachdem die erste Rüstung nach seiner Flucht in der Wüste zurück blieb.
Vom Saulus zum Paulus?
Die Story von Iron Man ist nicht allzu komplex. Der ein oder andere Twist, was die Rolle von Obadiah in dieser Geschichte spielt, kommt doch recht überraschend. Trotzdem hat die Story nicht zu viel Tiefgang, als dass man an einen Wirtschafskrimi denken muss. Die Story bietet
Der Fokus liegt deutlich auf der Figur Tony Stark und seine Entwicklung hin zum geläuterten aber dennoch weiterhin arroganten Milliardär, der dabei durch seine Intelligenz und sein Verständnis für Technik überrascht. Robert Downey Jr., der durch seine ungewöhnliche Art zu Schauspielern es immer wieder schafft, eine Rolle so glaubwürdig zu spielen, dass der Zuschauer meint, dies sein keine Rolle, sondern RDJ ist Tony Stark, kann als Iron Man nicht nur im Anzug glänzen. Ein Paulus, ist er am Ende auf keinen Fall, aber sicher hat er etwas Besseres aus seinem Leben gemacht, so wie er es Yinsen in der Höhle versprochen hat.
Obadiah Stane wird von Jeff Bridges sehr gut inszeniert. Er schafft es, dass es nicht direkt erkennbar ist, was er vorhat, obwohl man permanent das Gefühl hat, der Typ ist unangenehm. Jeff Bridges ist einer der Schauspieler, die es immer wieder schaffen, ihre Rolle für sich einzunehmen, was er auch in Iron Man perfekt ausführt.
CGI, zu dieser Zeit kein Problem.
Die Optik von Iron Man ist perfekt, wenig gibt es am CGI, das damals noch kein negatives Thema im MCU war, zu beschweren. Die Kulissen und Requisiten sind optimal eingesetzt und wirken nie wie solche. Die Rüstung sieht sehr realistisch und ist ein Optisches Highlight. Die Schnitte sind schnell, wenn es zur Szene passt, haben aber auch die nötigen ruhigen Fahrten, die es braucht, um Szenen perfekt einzufangen. Musikalisch ist der harte Sound doch sehr überraschend, aber macht so viel Spaß, dass im zeiten Teil direkt wieder Heavy Metal am Start ist. Aber das passt thematisch sehr gut zusammen Metall trifft Metall.
Iron Man, der Start einer Ära.
Auch wenn es vor Iron Man, bereits den Hulk Film gab, so gilt Iron Man als der Start des uns heute bekannten MCU´s. Der Film ist gut gealtert und macht auch im Rewatch Spaß zu schauen. Er hat keine Hochkomplexe Handlung, bietet aber genug Tiefgang, um nicht direkt am Anfang durchschaubar zu sein. Iron Man ist ein anderer Superheld, wie die Superhelden dieser Zeit. Während Spiderman, Superman oder Batman, eine Tragische Geschichte mit sich rumtrugen, so hatte Tony Stark immer die Sonne im Gesicht. Seine Probleme sind eher Luxusprobleme die ihn im Grunde aber auch nicht interessieren. Er ist, man kann das gut behaupten, am Anfang des Films ein Überheblicher Typ, dem nicht bewusst ist, dass seine Waffenlieferungen, den Tod bringen. Zum Glück wird ihm das bewusst gemacht und hier hat Tony dann doch ein Tragisches Ereignis. Aber Tony Stark, wäre nicht Tony Stark, wenn er dieses Ereignis nicht in etwas positives verwandelt. Denn das ist seine größte Stärke, neben der Intelligenz und dem Technikverständnis. Er lässt sich nicht so schnell beeindrucken. Bis heute macht der Film Spaß und ist auch ganz gut gealtert. Wir schauen Iron Man immer wieder gerne.
Darsteller:
- Robert Downey Jr.
- Terrence Howard
- Jeff Bridges
- Gwyneth Paltrow
- Leslie Bibb
- Shaun Toub
- Faran Tahir
- Sayed Badreya
- Bill Smitrovich
- Clark Gregg
- Paul Bettany
- Tim Guinee
- Will Lyman
- Marco Khan
- Kevin Foster
- Garrett Noel
- Eileen Weisinger
- Jon Favreau
- Stan Lee
- Samuel L. Jackson
- Tom Morello
Regie:
- Jon Favreau
Drehbuch:
- Mark Fergus, Hawk Ostby, Art Marcum, Matt Holloway
Filmstudio:
- Marvel Studios
Erscheinungsjahr:
- 2008
Länge:
- 126 Minuten
Zu sehen:
- Disney+ und Prime Video
Produktionskosten:
- 140 Millionen US Dollar
FSK:
- 12 Jahre
IMDb:
- 7,9/10
Rotten Tomatoes:
- 94%
Popcornmeter:
- 91%
Stand 29.08.25
Wie hat euch Iron Man gefallen? Lasst gerne euren Kommentar da.
Schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört euch Folge 62, im Streamkaffee an.
Viel Spaß wünschen euch euer Jörg und Marc.
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