von Marc
Willkommen zu Folge 61 im Streamkaffee.
Alte Freunde kann niemand trennen.
Lange waren sie getrennt seit kurzem wieder vereint. Ranger und Abahachi reiten wieder zusammen. Durch die Intrige einer zunächst Namenlosen Bande, die von einer Frau mit dem Namen der Boss geführt wird, werden Ranger und Abahachi verdächtigt, diverse Raubüberfälle getätigt zu haben. Aus diesem Grund werden sie von Sheriff Kane und seinem Deputy Sheriff Ratford gesucht und verhaftet. Die Namenlose Bande, will die Hinrichtung nutzen, um Abahachi zu befreien, den sie benötigen, um an das Kanu des Manitu heranzukommen. Diesen Auftrag haben sie von dem Ölbaron bekommen. Nur ein wahrer Apache, ist in der Lage alle Prüfungen zu bestehen, die nötig sind, um das Kanu des Manitu zu bekommen. Können Ranger und Abahachi nach all diesen Jahre, wieder eine Lösung für ihre Probleme finden?
Wenig Story, aber mit einem Dauergrinsen erzählt.
Von dem neuen Film aus dem Hause Herbig darf man keine Tiefgründige Story erwarten. Das hatte bereits der erste Film nicht zu bieten. Aber man kann einen netten Amüsanten Film erwarten, der in unserem Falle für ein Dauergrinsen gesorgt hat. Die Story ist sehr schnell erzählt und leider sind die Gags nicht für ein ständiges Lachen geeignet. Viele Späße kennt man bereits aus dem ersten Teil der Reihe, die hier aus der Klamottenkiste herausgeholt werden. Trotzdem schafft der Film es, uns gut zu unterhalten, was bestimmt auch ein wenig an der Nostalgiebrille liegt, die wir als Bullyparade Fans aufhaben. Bully bringt gegen Ende des Films noch einmal einen ganz anderen Grundtonus rein, der doch sehr überrascht und sicherlich für ihn ein Herzensprojekt war.
Charaktere, die man kennt und liebt, von denen man nicht wusste, dass man sie vermisst.
Abahachi und Ranger, die wie im ersten Teil von Michael „Bully“ Herbig und Christian Tramitz gespielt werden, geben uns sofort das wieder, was wir schon kennen. Eine Buddycomedy die wir lieben. Ihre Chemie auf der Leinwand ist perfekt, was sicherlich auch an ihrer privaten Freundschaft liegt. Komplettiert wird das ganze durch den hervorragenden Rick Kavanian, der diesmal eine Doppelrolle als Dimitri und als Deputy Sheriff Ratford hat. Die drei Freund spielen, als würden sie nie etwas anderes tun. Man merkt die Verbundenheit der Drei. Umso überraschender ist die Tatsache, dass Sky du Mont wieder von der Partie ist. Galt er nicht als Tod zum Ende des letzten Teils, bekommen wir trotzdem recht schnell die Erklärung für seine Auferstehung. Sky hat aber bereits im Vorfeld zu verstehen gegeben, dass dies sein letzter Film sein wird und dass er sich dann endgültig zur Ruhe setzt. Alle Charaktere spielen ihrer Figuren so, wie man sie in einer Comedy erwartet, auch wenn die eine oder andere Figur so übertrieben platziert wurde, dass man meint, diese Szene ist jetzt nur gedreht worden, um noch ein wenig Redezeit zu gewähren.
Michael Herbig versteht sein Handwerk.
Michal „Bully“ Herbig ist als Regisseur ein Fachmann, er weiß genau, was er tut, und er tut es mit sehr viel Freude, was man in all seinen Produktionen sieht. ER ist sicherlich ein Meister seines Faches und wir könne froh sein, solch einen Filmemacher in Deutschland zu haben. Die Szene wirken alle sehr hochwertig und trotz der teilweise übertriebenen Albernheit, sieht man an der Qualität, dass es doch ein Ernstgemeinter Film ist, und keine Billigproduktion. Die Kulissen, Requisiten und Kostüme sind perfekt in das Geschehen eingebaut und unterstreichen die gute Qualität des Films. Michael Herbig zeigt das man auch mit Relativ kleine Budget, einen hochwertigen Film machen kann. Kleiner Gruß an Hollywood. Die Musik in Das Kanu des Manitu kennen wir bereits aus dem ersten Teil. Denn der Superperforator Song wird neu interpretiert, ist aber sofort zu erkennen. Auch das bekannte Straight to Hell von Rage ist wieder dabei, im Grunde bei der exakt gleichen Szene wie im Schuh des Manitu.
Die gute alte Zeit aber doch leider zu bekannt.
Wir haben den Film sehr gerne gesehen. Leider hat Das Kanu des Manitu es nicht geschafft, uns so herzhaft zum Lachen zu bringen, wie es der Schuh geschafft hatte. Aber ein permanentes Dauergrinsen war da und hat für den nötigen Spaß gesorgt, den man in einer Komödie erwartet. Von unserer Seite gibt es eine Empfehlung für den Film, der nur am Ende eine völlig unerwartete, aber doch schöne Wendung hat. Schau euch Das Kanu des Manitu jetzt im Kino an.
Darsteller:
- Michale Herbig
- Christian Tramitz
- Rick Kavanian
- Jasmin Schwiers
- Friedrich Mücke
- Sky du Mont
- Jessica Schwarz
- Daniel Zillmann
- Tutty Tran
- Tobias von Dieken
- Pit Bukowski
- Akeem van Flodrop
- Merlin Sandmeyer
- Waldemar Kobus
Regie:
- Michael Herbig
Drehbuch:
Michael Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian
Filmstudio:
Herb X Films / Constantin Film
Erscheinungsjahr:
- 2025
Länge:
- 88 Minuten
Zu sehen:
- Aktuell im Kino
Produktionskosten:
- 675 Tausend Euro
FSK:
- 6 Jahre
IMDb:
- 6,4/10
Stand 22.08.25
Wie hat euch Das Kanu des Manitu gefallen? Lasst gerne euren Kommentar da.
Schnappt euch einen Kaffee oder ein anderes Getränk und hört euch Folge 61, im Streamkaffee an.
Viel Spaß wünschen euch euer Jörg und Marc.
Abonniert uns bei
RTL+, und allen Podcatcher.
Aktiviert die Glocke, damit ihr keine Folge verpasst und gerne freuen wir uns über Sterne Bewertungen bei den Podcatchern.
Folgt uns auf
Was wünscht ihr euch, was wir mal besprechen sollen im Podcast? Schreibt uns ein Kommentar unter dieser Folge oder unter das Cover dieser Folge auf Instagram und Facebook oder per Mail an info@streamkaffee.de

